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Eine Rasse, die noch im letzten Jahrhundert zum typischen Umfeld amerikanischer Farmer gehörte wie die Winchester über der Tür, eine Rasse, die sich als urwüchsiger Mäusefänger neben ihrem Leben in der Wildnis, an das sie sich perfekt angepasst hatten, mit den Siedlern Nordostamerikas aufs Beste arrangiert hat.
Noch heute zeugt ihr robustes Aussehen vom Leben in der rauhen Natur. Die Anpassung an das kalte Klima der armerikanischen Nordküste ließen eine Allwetterkatze entstehen, der Regen, Schnee, Wind und Eiseskälte, aber auch extreme Hitze so schnell nichts anhaben konnten. Der lange buschige Schwanz, der an einen Waschbären erinnert und namensgebend für die Rasse war (der englische Ausdruck für Waschbär ist "Raccoon"), lässt sich wärmend über Körper und Pfoten stülpen und fungiert dadurch perfekt als angewachsene Schlechtwetterdecke. Die Kombination aus wasserabweisendem Deckhaar und dichter Unterwolle gibt zudem einen durchgestylten, kälteisolierenden und außerdem noch schnell trocknenden Regenmantel ab. Kräftige Haarbüschel zwischen den Zehen sorgen wie Schneeschuhe dafür, dass die Katze im tiefen Schnee nicht einsinkt.
Mit leisem Miauen, dass so gar nicht zum wilden Aussehen des zotteligen Struwelpeters passen mag, hat sich die Maine Coon mittlerweile in die Herzen vieler Katzenliebhaber geschlichen.
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